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TOFI - das Phänomen versteckter Fettleibigkeit


Dass Übergewicht ein Risikofaktor für viele der heute besonders häufigen Zivilisations-krankheiten wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen darstellt, ist allgemein bekannt. Doch auch Menschen, die äußerlich schlank und fit erscheinen, können von versteckter Fettleibigkeit betroffen sein.


Die Betroffenen leiden unter dem sogenannten TOFI-Syndrom (Thin Outside Fat Inside), das durch eine über­mäßige Ansammlung von Organfett (Bauchhöhlenfett = viszerales Fett)

gekennzeichnet ist und chronische Entzündungen sowie diverse Stoffwechsel-störungen begünstigen kann.


Das TOFI-Syndrom erfordert eine umfassende Diagnostik, lässt sich aber in vielen Fällen mit einer bewussten Ernährungsweise, körperlicher Aktivität, Stressbewältigung sowie einer verbesserten Schlafhygiene nicht nur lindern, sondern auch präventiv vermeiden.


Quelle: natur & heilen 04/2025

Darm gut – alles gut


Wussten Sie, dass sich in Ihrem Darm Milliarden von Mikroorganismen verbergen, die entscheidend für Ihre Verdauung, Ihr Immunsystem oder sogar Ihre Stimmung sind? 


Der Darm ist zweifelsohne ein faszinierender Mikrokosmos, in dem unzählige Mikroorganismen – darunter Bakterien, Pilze, Viren und Hefen – täglich in einer beeindruckenden Vielfalt interagieren. Milliarden von Lebewesen bilden gemeinsam das sogenannte Darmmikrobiom, das aus Tausenden von Arten besteht und ein dynamisches System darstellt, welches sich bereits bei der Geburt entwickelt und sich fortlaufend an die Veränderungen des Körpers sowie an verschiedene Umweltfaktoren anpasst. 

Mehr noch: Das Darmmikrobiom ist so individuell wie ein Fingerabdruck und kann viel über die Lebensweise eines Menschen verraten: von der Geburtsart (natürlich oder per Kaiserschnitt) über die Stillzeit bis hin zu Ernährungs­gewohnheiten und der Einnahme von Medikamenten oder der Häufigkeit von Infektionen.


Das Mikrobiom spielt eine entscheidende Rolle für die Verdauung oder die Nährstoffaufnahme und schützt vor Krankheiten, indem es schädliche Bakterien fernhält.

„Eine der wichtigsten Funktionen des Darmmikrobioms ist sicherlich die Regulation des Immunsystems.

Es hilft dabei, zwischen harmlosen und schädlichen Mikroorganismen zu unterscheiden, wodurch überschießende Immunreaktionen wie Allergien oder Autoimmunerkrankungen verhindert werden können. Zudem fördert es die Produktion antientzündlicher Botenstoffe und stärkt die Darmbarriere, sodass Krankheits­erreger nicht in den Blutkreislauf gelangen.“


Ein gesundes Mikrobiom zeichnet sich durch eine hohe Diversität an Bakterien aus. Durch eine bewusste Ernährung und Lebensweise kann das Darmmikrobiom unterstützt und die Gesundheit gefördert werden ...


Quelle: Magazin Gesund leben 4/2025

Den Stoffwechsel in Schwung bringen 


Stoffwechsel (Metabolismus) =alle biochemischen Vorgänge, die innerhalb einer Körperzelle ablaufen; u.a. werden Bestandteile der zugeführten Nahrung in Zwischen- und Endprodukte umgewandelt


Ein guter Stoffwechsel ist die Basis für einen gesunden Körper und entscheidend für das eigene Wohlbefinden und die Figur. 

Er sorgt rund um die Uhr dafür, dass das Herz schlägt, Blut durch die Adern fließt, dass lebenswichtige Organe wie Leber, Nieren, Gehirn und Muskeln funktionieren. Ein guter Stoffwechsel ist die Basis für einen gesunden Körper und ganz entscheidend für unser Wohlbefinden und die Figur. Deshalb ist es wichtig, dass der gut funktioniert! 

Es gilt Faktoren (Bewegungsmangel, Stress, Kalorienbomben / Fast Food etc.) zu vermeiden, die den Stoffwechsel träge machen. Statt dessen sollte unser Stoffwechsel gezielt unterstützt werden, z.B. durch: Chili- oder Grüntee-Extrakt, L-Carnitin, Chrom ...

Reizdarmsyndrom = eine Funktionsstörung des Darms


Emotionen und Gefühle werden oftmals zunächst im Bauch wahrgenommen. Ohne dass wir es merken, können so Stimmungslage, Denken und Fühlen beeinflusst werden. Ärger und Stress begünstigen Verdauungsbeschwerden. Frauen leiden häufiger wie Männer unter Darmbeschwerden, für die sich trotz gründlicher ärztlicher Untersuchungen keine körperliche Ursache findet.

Viele Faktoren können an der Entstehung dieser Darmfunktionsstörung beteiligt sein. Dabei kommt der Ernährung eine hohe Aufmerksamkeit zu. In der Regel gesellen sich psychische Stresssituationen, Reaktionen auf bestimmte Nahrungsmittel sowie gesundheitliche Magen-Darm-Vorbelastungen in der Familie hinzu.


Reizdarm-Typen (je nach Darmreaktion):

  • Typ I   =  Durchfall 
  • Typ II  =  Verstopfungen 
  • Typ II  =  wechselnde Stuhlkonsistenz mit Episoden von Durchfall und Verstopfung
  • Typ IV =  Blähungen und krampfartige Schmerzen 


Begleitsymptome: Migräne, Kopfschmerzen, Becken- und Rückenbeschwerden, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Leistungsschwäche, Schlafstörungen, Depressionen etc.

Diese Funktionsstörung ist zwar in der Regeln gesundheitlich unbedenklich, jedoch geht sie mit teilweise erheblichen Einschränkungen der Lebensqualität einher.

Entzündungen - heimliche Volkskrankheit


... auch der moderne Lebensstil heizt Entzündungen (Immunantwort des Körpers auf schädigende Reize wie Bakterien, Viren, parasitäre Organismen oder chemische Substanzen) an.

Forschende sehen Chancen für neue Behandlungsmöglichkeiten vor allem beim Mikrobiom (Gemeinschaft aller Mikro-Organismen) des Darms ...

Quelle: Krankenhaus Barmherzige Brüder Wien

Neben konservativen Behandlungen und operativen Verfahren zur Therapie von Bandscheibenveränderungen gibt es auch mikroinvasive-interventionelle Methoden u.a. die Ozon-Nukleolyse - angeboten von

OA Dr. Peter Bukal, EBIR.

Bei dieser spezifischen Bandscheibenpunktion (bei Bandscheibenvorwölbung, kleinere Bandscheibenvorfälle ohne neurologische Ausfälle) wird ein durchblutungsförderndes und entzündungshemmendes Gemisch aus Ozon und Sauerstoff unter computertomografischer Kontrolle in die betroffene Bandscheibe injiziert.

Dieses Ozon blockiert (neuropathische) Schmerzreize, bewirkt eine Schrumpfung und Verfestigung des Bandscheibengewebes und führt zu einer Regeneration der Bandscheibe sowie der Nervenwurzel.

Sodbrennen / Reflux = Rückfluss von Mageninhalt in die Speiseröhre

 

... tritt meist nach dem Essen auf, weil der Magen nach dem Verzehr mancher Nahrungsmittel vermehrt Magensäure produziert. Vor allem üppige fett- und zuckerreiche Mahlzeiten, Kaffee, Alkohol und Rauchen verstärken das Problem. Ebenso begünstigen Übergewicht, Schwangerschaft, Zwerchfellbruch (Hiatushernie), Verengung des Magenausgangs (Pylorusstenose) sowie Medikamente die Refluxerkrankung.

Anzeichen:

  • Druckgefühl im Magen, Brennen hinter dem Brustbein bzw. in der Speiseröhre
  • Aufstoßen von saurem Mageninhalt
  • salziger Geschmack
  • Fremdkörpergefühl im Hals, Schluckbeschwerden
  • Reizhusten, Halsschmerzen, Heiserkeit (bei Atemwegreizung)


Bei häufigem Auftreten kann die erhöhte Säurebelastung in der Speiseröhre (gastro-ösophageale Refluxkranheit - GERD) zu erheblichen Einschränkung der Lebensqualität und langfristig zu Entzündungsreaktionen und Geschwür-bildungen führen ...

Gewicht abnehmen und das Halten des reduzierten Gewichts kann also ganz einfach und genussvoll sein.


Profitieren Sie von einer fachkundigen Beratung & medizinischen Betreuung

im Bodymed Center 1180 Wien


 Wie erfolgreich Abnehmfallen umgehen?


... schaffen Sie die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche und nachhaltige Gewichtsabnahme und vermeiden Sie folgende Abnehmfallen:

  1. Je weniger Essen, desto besser
  2. Kohlenhydrate geben Power
  3. Nur ein Stückchen …
  4. Gesund und schlank mit Smoothies, Obst und Co.
  5. Bewegung ist gar nicht so wichtig


Mit diesen TIPPS bremsen Sie Ihren Abnehmerfolg nicht aus, Sie werden sehen wie Ihre Pfunde (wieder) purzel: 

  • auf natürliches Sättigungsgefühl, Essensmenge + Lebensmittelauswahl, Fruchtzuckerzufuhr achten
  • Kohlenhydratzufuhr reduzieren, Bewegungsaktivität anpassen ...

Dem Glück auf der Spur: Können wir uns glücklich essen?


Für die einen ist es die klassische Hühnersuppe von der Oma, für die anderen die Tafel Schokolade. Soul Food - das sind Gerichte, die der Seele gut tun und einfach glücklich machen. Doch können wir uns tatsächlich glücklich essen? Und wie beeinflussen Lebensmittel unsere Stimmung?

In der neuen Gesundheits-Serie in Kooperation mit der Zeitschrift "Carpe Diem" ist Moderatorin Iris Pohl dem Glück auf der Spur (...).

 🤨 🍩 🍡 ... Macht Zucker dumm?


Längst wissen wir, dass Zucker für schwere Erkrankungen wie Adipositas und Diabetes verantwortlich ist. Aber das Schlimmste wissen wir vielleicht noch gar nicht – nämlich, was Zucker mit unserem Gehirn anstellt. Studien legen nahe, dass Zucker in unserem Kopf massiven Schaden anrichten könnte. Kann das stimmen? Oder ist es falscher Alarm..?

Hoch dosierte Vitamin-D-Gabe verbessert Darmfunktion


Vitamin D3 = Nahrungsergänzungsmittel, bekannt als „Knochenvitamin“ & „Sonnenvitamin“

Dieses Vitamin gilt als das „Allroundtalent“ unter den Vitaminen. Es nimmt eine Schlüsselfunktion ein, da es an zahlreichen Regulierungs-vorgängen (für die Gesundheit) in den menschlichen Körperzellen beteiligt ist. 


Eine hoch dosierte Vitamin-D-Gabe unterstützt das Immunsystem, verbessert die Muskelfunktion und senkt das Herzinfarktrisiko. Zudem birgt es vorbeugend gegen das metabolische Syndrom, Übergewicht, Bluthochdruck sowie Zuckerstoff-wechselstörung.


Ebenso wurde i.R. einer Studie (Bashir et al. 2016) der positive Einfluss von Vitamin D auf die intestinale Darmmikrobiota / Darmflora belegt. Dies zeigte sich insbesondere im Zusammenhang mit Reizdarm-Syndrom, chronisch entzündlichen Darmerkrankungen oder auch bakteriellen Infekten: "Effects of high doses of vitamin D3 on mucosa-associated gut microbiome vary between regions of the human gastrointestinal tract" 

Cholesterin - Freund oder Feind? 


Cholesterin = Alkohol aus der Gruppe der Fette (Lipide); benötigt als Baustein der Körperzellwand und ist unverzichtbar bei der Gallensäure-herstellung (Verdauung), Hormonproduktion (Östrogen, Testosteron und Kortison) sowie körpereigenen Vitamin D-Produktion.


Die 2 wichtigsten Cholesterin-Arten sind:

  1. LDL-Cholesterin – auch „schlechtes“ Cholesterin genannt; bringt vor allem Cholesterin aus der Leber in anderes Zellgewebe, wo es weiter verarbeitet wird.
  2. HDL-Cholesterin – auch „gutes“ Cholesterin genannt; transportiert überschüssiges Cholesterin zurück in die Leber, wo es abgebaut werden kann.

    Nicht die Höhe des Gesamtcholesterins ist bei der Diagnostik entscheidend, sondern das Verhältnis von „gutem“ zu „schlechtem“ Cholesterin. Problematisch wird es, wenn der LDL-Cholesterinwert über einen längeren Zeitraum erhöht ist. Überschüssiges Cholesterin wird u.a. in die Muskelschicht der Gefäßwände eingebaut, was Arterien-verkalkung verursachen kann. Diese Arteriosklerose begünstigt wiederum Durchblutungsstörungen in Geweben und Organen, was letztlich zu einem Schlaganfall, Herzinfarkt usw. führen kann.


    Faktoren für eine Hypercholesterinämie (Störung des Fettstoffwechsels) sind:

    • Ungesunde Ernährung (fettes Fleisch, Innereien, Butter, fette Wurst, Käse, Eier)
    • Bewegungsmangel
    • Übergewicht / Adipositas
    • Magersucht (Anorexie)

    • Rauchen
    • Stress
    • Typ-2-Diabetes
    • Leber- oder Nierenerkrankungen

    • Gallengangsverschluss

    • Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose)

    • spezifischer Defekt im Erbgut (selten) usw.


    Den Cholesterinspiegel senken können Sie mit einer angepassten Ernährung ergänzt mit einer Lebensstil-anpassung und mehr (Alltags)Bewegung. Natürliche Cholesterin-Senker sind: Ballaststoffe in Gemüse, Hülsenfrüchte, Obst und Vollkornprodukten, Omega-3-Fettsäure, grüner Tee, Nüsse ...

      Abnehmen mit dem Bodymed-Programm die Pfunde purzeln, wovon auch der Stoffwechsel profitiert


      Die Angaben des Adipositasreports 2022 machen deutlich, dass Übergewicht und Adipositas zunehmend zu einem gesellschaftlichen Problem werden und alltagstaugliche Konzepte in der Adipositastherapie benötigt werden.


      Das BODYMED-Abnehmprogramm wurde wiederholt wissenschaftlich bestätigt und erzielt eine deutliche und effektive Gewichtsabnahme in den unterschiedlichen Anwendungsbereichen. Dies erfolgt überwiegend über die Abnahme des Körperfetts und ist mit einer deutlichen Verbesserung der Stoffwechselparameter verbunden. 

      Bild von Freepik

      Orthomolekulare Medizin 

      = die Erhaltung guter Gesundheit und die Behandlung  von Krankheiten durch Veränderung der Konzentration von Substanzen, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesund-heit verantwortlich sind.(Pauling 1968)

      Durch die gezielte Aufnahme von Makronährstoffen & Verabreichung von Mikronährstoffen sowie Prä- und Probiotika kann eine Besserung des Gesundheitszustandes erreicht werden.

      Nährstoffe und Mikroben sind an der normalen Funktion zahlreicher Prozesse im Körper beteiligt, haben eine präventive Ausrichtung und können viele Nebenwirkungen von schulmedizinischen Medikamenten abmildern bzw. vermeiden.

      Eine gesunde und bewusste Ernährung ist ausschlaggebend für einen ausgewogenen Nährstoffhaushalt. Nährstoffe und Bakterien-kulturen werden oft kombiniert, um Synergieeffekte zu nutzen.


      Anwendungsgebiete:

      • Krankheitsgefühl
      • Schmerzen
      • Magen-Darm-Beschwerden (Durchfall, Blähungen, Verstopfung, Reizdarm)
      • Unverträglichkeiten, Allergien
      • Infektanfälligkeit, Immunschwäche
      • Entzündungskrankheiten
      • Nährstoffmangel (Vitamine, Mineralien, Spurenelemente)
      • Dysbalance zwischen Darmbakterien und Nährstoffhaushalt 
      • komplementäre Krebsmedizin / Tumortherapie etc.

      Mineralstoffe = wichtige Bau- und Reglerstoffe 

       

      = lebensnotwendige Mineralstoffe für den Stoffwechsel, die Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Sie müssen regel-mäßig über die Nahrung aufgenommen werden, da unser Körper diese nicht selbst herstellt und werden eingeteilt in:


      1. Mengenelemente z.B. Magnesium, Calcium, Kalium, Natrium
      2. Spurenelemente z.B. Zink, Selen, Jod, Eisen, Mangan, Kupfer, Chrom

       

      Selbst wenn Sie regelmäßig Lebensmittel wie Vollkorngetreide, Milchprodukte, Fleisch, Fisch, Gemüse und Nüsse auf den Speiseplan haben, sind Sie nicht automatisch ausreichend mit Mineralstoffen versorgt.

      Die Mineralstoffräuber im Alltag sind: Stress, Krankheiten, Genuss- und Arzneimittel, Schwangerschaft, Stillzeit, Wechseljahren, erhöhtes Lebensalter, körperlich schwere Arbeit, starkes Schwitzen etc.


      Typischen Symptome bei:

      • Magnesiummangel: Magen-Darm-Beschwerden, Muskelverspannungen, Muskelzittern, Nächtliche Wadenkrämpfe, Kopfschmerzen, Lidzucken 
      • Calciummangel: Muskelkrämpfe, Hautkribbeln, trockene Haut, Ekzeme, Verdauungsstörungen, vermehrte Knochenbrüchigkeit, Knochendichteminderung / Osteoporose 
      • Zinkmangel: erhöhte Infektanfälligkeit, Haarausfall, verzögerte Wundheilung, trockene Haut, Ekzeme, brüchige Fingernägel, Schuppen, Appetitlosigkeit / Geschmacksstörungen
      • Jodmangel: Schilddrüsenvergrößerung, Schilddrüsenfehlfunktionen
      • Eisenmangel: Blässe, rissige Mundwinkel, brüchige Fingernägel, Müdigkeit ...

      🍎🍐 Vitamine - unverzichtbar für die Gesundheit


      = Mikronährstoffe (essentielle Nahrungsbestandteile), die dem Körper zugeführt werden müssen, um lebenswichtige Funktionen wie das Immunsystem und den Stoffwechsel aufrecht zu erhalten. Wir benötigen sie täglich für Wachstum, Vitalität und Wohlbefinden. 


      Differenziert werden fett- und wasserlösliche Vitamine, d.h. wie sie im Körper aufgenommen, transportiert, gespeichert und ausgeschieden werden. Im Unterschied zu wasserlöslichen (Vitamin:  B1, B2, B3, B5, B6, B7, B12, C, Folsäure) kann unser Körper fettlösliche Vitamine (Vitamin: A, D, E, K) einlagern.

      Der regelmäßige Verzehr von vitaminreichen Lebensmitteln (z.B. Gemüse, Obst, Milch- und Vollkornprodukte) garantiert nicht das unser Körper ausreichend mit Vitaminen versorgt wird. Ungünstige Lebensgewohnheiten, Krankheiten, Genuss- und Arzneimittel sowie Stress rauben uns zusätzlich wichtige Vitamine. Insbesondere in Lebensphasen wie Schwangerschaft, Stillzeit, Wechseljahre und im höheren Lebensalter ist der Vitaminbedarf erhöht.


      Ein Vitaminmangel oder das vollständige Fehlen eines Vitamins ist ein ernst zu nehmender Zustand. Ein Mangel kann bedingt sein durch unzureichende Resorption (Aufnahme) im Darm, falsche bzw. einseitige Ernährung, falsche Nahrungszubereitung / -lagerung, Lichtmangel usw.. Unspezifische Symptome wie Abgeschlagenheit, Konzentrationsstörungen, depressive Verstimmung, Reizbarkeit oder Schlafmangel können auf einen Vitaminmangel hinweisen. Bei manifestierten Vitaminmangel kann es zu Sehstörungen, Neuro-pathien, Sensibilitätsstörungen, Rachitis / Osteomalazie (Knochenerweichung) usw. kommen.

      Fettleber - eine bauchige Angelegenheit * Wenn die Leber an ihre Grenzen stößt


      Die Leber ist die Zentrale Ihres Stoffwechsels und weit mehr als nur ein Filter- und Entgiftungsorgan. Zu den wichtigsten Aufgaben der Leber gehören: Blutzuckerkontrolle, Herstellung / Abbau von Hormonen + Eiweiß, Cholesterin- / Gallensäureherstellung, Umbau von Stoffwechselprodukten, Speicherung von Fett + Kohlenhydraten + Vitaminen + Eisen. Darüber hinaus unterstützt sie das Immunsystem.


      Allerdings können Fetteinlagerung der Leber schnell zum Verhängnis werden und das Organ daran hindern ihren wichtigen Aufgaben nachkommen. Die sogenannte nicht-alkoholische Fettlebererkrankung (Non-Alcoholic Fatty Liver Disease, NAFLD) kann die Folge sein. Bleibt eine solche Fettleber unbehandelt, erhöht sich das Risiko für Bluthochdruck, Typ-2-Diabetes, Fettstoff-wechselstörungen und Nierenerkrankungen.

      ABER, mit der richtigen Ernährung können Sie die Leber einfach "schlank essen" ...

      Schlank im Schlaf - Wie Ihr Schlaf Ihre Figur beeinflusst


      ...wie schön wäre es, wenn man einfach im Schlaf seine Traumfigur bekommen könnte!

      Auch wenn es nicht ganz so einfach ist, spielt ein ausreichender und erholsamer Schlaf eine entscheidende Rolle beim Abnehmen. Er ist enorm wichtig, damit unser Stoffwechsel und unser Kreislauf gut funktionieren.


      Chronische Schlafstörungen bedeuten für den Körper Stress pur und sind ein ernstzunehmendes gesundheitliches Risiko. Durch die andauernde Ausschüttung von Stresshormonen wird die Fettspeicherung am und im Bauchraum verstärkt.

      Ebenso lagern die Organe in der Bauchhöhle schneller überschüssiges Fett ein – allen voran die Leber. Folgen der sogenannten "nicht-alkoholische Fettleber" (Non-Alcoholic Fatty Liver Disease; kurz: NAFLD) sind z.B. Diabetes mellitus Typ 2, Bluthochdruck, Fettstoffwechsel-störungen, Übergewicht und Adipositas. Zudem erhöht Schlafmangel die Wahrscheinlichkeit, dass sich eine Fettleber entzündet.

      Hüten Sie sich vor Vitalstoffräubern

      Eine ausreichende Versorgung mit Vitalstoffen verbessert die Lebensqualität!  🍊🍋


      Wir brauchen täglich Vitamine und Mineralstoffe, um fit und leistungsfähig zu sein, um stressige Alltagssituationen sowie berufliche Herausforderungen zu meistern. Selbst wenn wir auf eine ausgewogene Ernährung achten, täglich Gemüse und Obst essen, schützt uns dies nicht automatisch vor einer Unter- oder Mangelversorgung.

      Genussmittel (Nikotin, Alkohol und Koffein) sowie ungünstige Lebensgewohnheiten (psychische und körperliche Belastungen) plünderntagtäglich unsere wichtigen Vitalstoffdepots, können Gesundheit und Wohlbefinden beeinträchtigen.

      Aber auch in Medikamenten verstecken sich Vitalstoffräuber. Arzneimittel haben heilende Wirkungen, können jedoch die Versorgung unseres Körpers mit Vitaminen und Mineralstoffen in vielfältiger Weise beeinträchtigen. Einige Medikamente (Antibiotika, Hormone, Kortison, Protonen-pumpenhemmer ...) verhinden z.B. die Aufnahme der Vitalstoffe im Darm, andere führen zu einer erhöhten Ausscheidung über die Nieren und wieder andere benötigen zur Freisetzung ihrer Wirkstoffe bestimmte Vitamine und Mineralstoffe.  


      Unspezifische Symptome wie Abgeschlagenheit, Konzentrationsstörungen, Reizbarkeit oder Schlafmangel können auf einen Mangel an Mikronährstoffen hinweisen.


      Wenn Sie regelmäßig Medikamente einnehmen müssen, sorgen Sie am besten bewusst vor und fragen Sie Ihren betreuenden Arzt - unterstützen Sie Ihre Arzneimitteltherapie durch den gezielten Einsatz von Vitalstoffen. 

      Immunsystem stärken & Abwehrkräfte mobilisieren


      Manchen Menschen scheint kaum ein Keim dieser Welt etwas anhaben zu können, andere husten und schniefen bei jeder Gelegenheit, bekommen häufig Herpes oder hatten schon mehrfach eine Pilzinfektion. Ein stabiles Immunsystem kann Sie davor schützen.


      Nachfolgend TIPPS, klingen vertraut, denn wie der gesamte Körper, so funktioniert auch das Immunsystem am besten bei einem ausgeglichenen Lebensstil.


      1. Eiweißbetonte, vitamin- / mineralstoffreiche Nahrungszufuhr
      2. Darm gezielt unterstützen 
      3. regelmäßige Bewegung 
      4. Frischluft tanken
      5. ausreichend schlafen
      6. mit Genussmitteln bewusst umgehen
      7. Wechselduschen + Saunagänge 
      8. Entspannungsphasen im Alltag 
      9. Lachen ....

      Hämorrhoiden = Gefäßpolster im untersten Teil des Enddarms; helfen in der Abdichtung des Darmausgangs


      Wenn Hämorrhoiden größer werden, können sie Beschwerden (Blutungen aus dem After, Juckreiz, Brennen, Nässen) bereiten. Eine ärztliche Abklärung ist dann unbedingt erforderlich.


      Ursachen bzw. begünstigende Faktoren von Hämorrhoiden:

      • angeborene Bindegewebschwäche mit Erschlaffung der Haltemuskeln 

      • chron. Verstopfung (Obstipation) / häufiger Durchfall (Diarrhoe)

      • starkes Pressen auf der Toilette

      • ballaststoffarme, unausgewogene Ernährung

      • geringe Flüssigkeitszufuhr

      • überwiegend sitzende Tätigkeit

      • Bewegungsmangel

      • Übergewicht / Adipositas

      • Schwangerschaft 


      PatientInnen können selbst einiges zum Heilungsverlauf beitragen: Umstellung der Ernährungs- und Trinkgewohnheiten, Stuhlregulierung, geringes Pressen beim Stuhlgang, Sitzbad, Analhygiene, regelmäßige Bewegung, Schließmuskeltraining usw.


      Auch schmerzlindernde u./o. entzündungshemmende Medikamente (Tabletten, Salben, Cremen, Zäpf-chen), Akupunktur und TCM-Kräutertherapie können bei der Behandlung helfen. 

      Ein chirurgischer Eingriff (Gummibandligatur, Verödung / Sklerosierung, Hämorrhoidektomie) ist nicht immer notwendig.

      PatientInnen-RATGEBER "Ratgeber Beckenbodenschwäche"


      Herausgeber: Assoc. Prof. PD. Dr. Stefan Riss, FRCs & Dr.med. Barbara Bodner-Adler

      1. Auflage // ISBN: 978-3-8426-3021-5 // Humboldt Verlag


      Gegen Harn- und Stuhlinkontinenz lässt sich etwas tun!
      Harn- und Stuhlinkontinenz sowie weitere Beckenbodenerkrankungen sind ein großes Tabuthema – und das, obwohl etwa zehn Millionen Menschen von einer Beckenbodenschwäche betroffen sind.

      PatientInnen-RATGEBER "Die Kontrolle wiedererlangen - Verstopfung und Stuhlverlust erfolgreich behandeln"


      Herausgeber: Assoc. Prof. PD. Dr. Stefan Riss, FRCs & Marc-André Boddenberg, MPH, MSc

      1. Auflage // ISBN: 978-3-99052-225-7 // VdÄ Verlagshaus der Ärzte | Gesundheits- und Medizinmedien


      Der unfreiwillige Stuhlverlust (Stuhlinkontinenz) sowie die Verstopfung gehören noch immer zu den heikleren medizinischen Themen. Beide Krankheiten sind aber in den allermeisten Fällen nicht bösartig und haben auch keinen Einfluss auf die Lebenserwartung. Sie sind aber lebensbestimmend und für viele so belastend, dass das Leben nicht mehr lebenswert erscheint. (...)

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